Gemeinsam meistern wir die Krise!

Veröffentlicht am May 12, 2020
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Mit Standorten in China, Europa und Nordamerika, war PIA Automation stets im Auge der sich wellenförmig ausbreitenden Corona-Pandemie. In dieser Zeit standen der PIA Krisenstab sowie alle Standortleiter laufend in Kontakt mit den Behörden, um rasch und angemessen reagieren zu können. Der Informationsaustausch innerhalb des PIA Netzwerks garantierte, dass gemeinsam die beste Antwort auf diese herausfordernde Situation gefunden wurde – sowohl in Hinblick auf die Gesundheitsmaßnahmen als auch auf die erfolgreiche Abwicklung aller Kundenprojekte. In einem Gespräch schildert der CEO der PIA Holding, Johannes Linden, seine Eindrücke der ersten Monate der Corona-Krise.

Welche Auswirkungen hatte die Pandemie auf PIA?

PIAs wichtigstes Gut sind unsere Mitarbeiter. Zum Schutz ihrer Gesundheit wurden daher rasch alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen gesetzt: Desinfektionsmittel wurden zur Verfügung stellt, eine Maskenpflicht wurde in sensiblen Bereichen eingeführt, auf Schichtarbeit und Home-Office wurde umgestellt, um das Abstandsgebot einhalten zu können.

Seit Beginn des 1. Quartals herrscht in der Wirtschaft eine große Verunsicherung. Der Grund liegt in der Bestellzurückhaltung der Konsumenten, der sich 1:1 auf die Produzenten auswirkt. Mit dem Bau von Anlagen zur Maskenproduktion haben wir beherzt eine einmalige Chance ergriffen. Rasch wurden die ersten Anlagen in China entwickelt und ebenso rasch wurde das Know-how nach Amberg, PIAs Medical-Kompetenzzentrum, wie auch nach Nordamerika transferiert. Mittlerweile sind knapp 100 Maskenanlagen verkauft; ein Ende der Nachfrage ist nicht absehbar. Wir haben aus einer Krisensituation das Beste gemacht und verfügen nun über die Herstellungstechnologie zur Produktion von Mund-Nasen-Schutzmasken sowie Partikel-filtrierender Halbmasken (FFP2, KN95, N95).

Johannes Linden (CEO, PIA Holding)

"Gerade jetzt müssen wir unseren Kunden mit Passion, Inspiration und Ambition zur Seite stehen."

Wie sieht die aktuelle Wirtschaftslage aus?

Wir erwarten einen Rückgang des Gesamtgeschäfts im Vergleich zum Vorjahr. Dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) nach trifft dies weltweit auf die gesamte Branche zu. Gleichzeitig gehen wir aber davon aus, dass sich die Lage entspannen wird, sobald die Pandemie eingedämmt ist. Ähnlich wie nach der Weltfinanzkrise 2008 wird es wieder steil nach oben gehen. Aktuell müssen wir aber sparsam sein, um möglichst gut durch die Krise zu kommen. Parallel dazu muss der Markt beobachtet werden, um für den Aufschwung bereit zu sein, der meiner Hoffnung und Ansicht nach im Herbst kommen wird.

Die Pandemie hat bestätigt, dass die breite Aufstellung von PIA gut und die Medizintechnik als weiteres Standbein absolut richtig ist. Genauso wurde PIAs Prinzip „local for local“ durch die Krise untermauert, da einerseits unser Netzwerk auch bei unterbrochenen Lieferketten funktioniert hat, und anderseits unsere Kunden ihr Equipment lokal beziehen konnten.

Wie lautet Ihr Appell?

Wir wissen, wie wichtig PIAs Anlagen für unsere Kunden sind. Unser globales Vertriebs- und Projektmanagement-Team steht daher laufend in Kontakt mit unseren Geschäftspartnern, um alle für uns relevanten Informationen einzuholen, damit Bestellungen wie gewohnt termingerecht ausgeliefert werden können. Gerade in Zeiten wie diesen müssen wir unseren Kunden mit Passion, Inspiration und Ambition zur Seite stehen: Gemeinsam meistern wir diese Krise!